Großingerhof
Großingerhof

"Um die Wurzeln wissend, der Zukunft sich widmend."

unser Ziel -  die nachhaltige Bewirtschaftung

Nachhaltigkeit bedeutet für uns  darauf zu achten, dass auch für nachfolgende Generationen eine landwirtschaftliche Nutzung unserer Wiesen, Felder, Wälder und Teiche sichergestellt ist.

Das Waldviertler Blondvieh ist eine beinahe ausgestorbene Nutztierrasse, die besonders gut mit den kargen Böden im Waldviertel zurecht kommt. Wir setzen es uns zum Ziel diese Rinderrasse durch gezielte Züchtung für die Zukunft zu erhalten. Das Waldviertler Blondvieh ist eine genügsame Rinderrasse. Dadurch werden die Wiesen und Felder nicht überbeansprucht. Für uns ist das ein entscheidender Beitrag zur nachhaltigen Sicherung unserer Kulturlandschaft. Die Rinder wachsen langsam und liefern eine sehr gute Fleischqualität. Wir nehmen bewusst den Verzicht auf raschen Gewinn in Kauf, wird doch damit sowohl der Boden geschützt, als auch eine hervorragende Produktqualtität sichergestellt. Wir nutzen die alte Rinderrasse ausschließlich für die Fleischproduktion.

Bienen liefern einen wesentlichen Beitrag zur Landschaftspflege. Sie bestäuben die Kulturen und sichern die Artenvielfalt und den Ertrag der Felder und Wiesen. Eine hohe Artenvielfalt auf den Wiesen ist für den Geschmack und die Qualität des Honigs von Bedeutung.  Wir machen Werbung dafür Wiesen und Felder biologisch zu bewirtschaften. Je mehr Wiesen und Felder bio sind, desto besser ist die Qualität des biologisch produzierten Honigs. Auch das Futter der Rinder ist dadurch vielfältig und abwechslungsreich.

Unsere Karpfen werden ausschließlich mit dem eigenen biologisch angebauten Getreide gefüttert. Der Fisch wird mit niedriger Besatzdichte gehalten und darf artgerecht und langsam wachsen. Die geringere wirtschaftliche Ausbeute nehmen wir auch hier bewusst und aus Überzeugung in Kauf.  In niederschlagsarmen Phasen und im heißen Sommer sind die Teiche Wasserspeicher für die Region.

unser Grundsatz - der respektvolle Umgang mit den Tieren

Winter wie Sommer haben die Rinder die Möglichkeit aus dem Stall raus in den Auslauf zu gehen. Unser Laufstall bietet ausreichend Platz für alle Tiere. Am Großingerhof gibt es keine Anbindehaltung. Die Rinder haben zusätzlich eine eigene Weide hinter den Stallungen. Damit ist für ausreichend Bewegung gesorgt und die Rinder versorgen sich selbst und ihren Bedürfnissen entsprechend mit frischem Grünfutter. Für uns entfällt zu diesen Zeiten das Einbringen des Grases mit dem Traktor, was sich ressourcenschonend auswirkt. Zustätzlich verzichten wir vollständig auf vergorene Futtermittel wie Silage.

Durch die artgerechte Haltung mit ausrechend Bewegung ist das Kalben seit einigen Jahren für die Kühe einfacher geworden. Das Mithelfen bei der Geburt eines Kalbes ist die Ausnahme. Wir bevorzugen die Mutterkuhhaltung als natürliche Haltungsform, die sich auch auf das soziale Verhalten der Herdentiere insgesamt postiv auswirkt.

Unsere Tiere dürfen ihre Hörner behalten, weil wir aus ethischen Gründen diese schmerzhafte Verstümmelung ablehnen.

Wir schlachten am Hof. Wir haben einen Schlachtraum eingerichtet und der Schlachter kommt zu uns.  Wir ersparen damit unseren Tieren einen mühevollen und angsterfüllten Transport. Damit ist der Stress für die Tiere auf ein Minimum reduziert.

eine Selbverständlichkeit - mit der Energie haushalten

Die eigene Photovoltaikanlage sichert mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs aus nachhaltiger Energiegewinnung. Im Winter wird mit  Holz aus der eigenen Forstwirtschaft  geheizt.

unser Zugang - aus Wissen und Weiterbildung Neues schaffen

Wir bilden uns laufend weiter und besuchen Kurse, Aus- und Weiterbildungen. Wir sind der Überzeugung, dass die Verbindung aus tradiertem Erfahrungswissen mit neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Fachwelt eine stabile, nachhaltige und moderne Betriebsführung unterstützt.

Wir führen den Betrieb sowohl nach bewährten als auch neuesten Erkenntnissen. Wir knüpfen an Wissen der Generationen vor uns an und verbinden Altes mit Neuem.

Für uns ist Bildung und Weiterbildung selbstverständlich und besitzt einen zentralen Stellenwert.

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